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Freitag, 7. August 2026

Warum den Namen Yahweh wiederherstellen?

 

Schutzmaßnahmen gegen die missbräuchliche Verwendung des Namens von Yahweh wurden in den meisten Bibelübersetzungen durch die Verwendung allgemeiner Begriffe wie („Herr“ oder „Gott“) anstelle des heiligen Namens übernommen.

In den meisten Bibelausgaben wird zwischen den Namen und weniger heiligen hebräischen Titeln wie zum Beispiel Adonai, Elohim, El usw. gewählt, indem Sie den Namen häufig in Kapitälchen "HERR" oder "Gott" und andere Titel versuchen einsetzen. Dies stellt jedoch ein klares Hindernis dar, um genau zu erkennen, wann der Name tatsächlich wie im Text gebraucht wird. Dies ist absolut der Fall, wenn die Schrift mündlich übermittelt wird, z. B. in der öffentlichen Lesung oder im Gespräch.

Unter diesen Umständen wird das Wahrnehmen solcher Unterscheidungen durch das Erkennen des Gehörs völlig abgewiesen, da der Hörer nicht zwischen der Verwendung des Namens („HERR“) und anderen Titeln, die ebenfalls mit „Herr“ übersetzt wurden, unterscheiden kann, da die beiden Wörter phonetisch identisch sind.

Die Verwendung von Kapitälchen zur Bezeichnung des Namens kann vom visuellen Leser wahrgenommen werden, der den stilistischen Unterschied erkennen kann. Beim Lesen der Schrift besteht jedoch die Möglichkeit, das Auftreten des Namens zu beschönigen. Der Leser muss ständig den Stil des Textes bewerten, um die leichte Abweichung zu bemerken. Darüber hinaus und vor kann leider die Erkenntnis der Bedeutung des Stils, der den Namen darstellt („HERR“ oder „GOTT“), leicht verwechselt oder vergessen werden, insbesondere für neue und oder seltene Leser. Die Verwendung dieser Arten vom Ersatz für Den Namen kann das Lesen des Textes daher nicht nur anstrengender und undurchsichtiger, sondern auch insgesamt weniger effektiv machen.

Und so wird der einzigartige göttliche Name Gottes in der Schrift unterdrückt, vor dem hörenden Ohr verborgen und vor dem zufälligen Auge verschlüsselt, so dass er für alle nicht leicht erkennbar im Alten Testament ist, die wissen und erkennen möchten, wann er im hebräischen Text in der Bibel erscheint. Diese Komplikation führt zu einer Hürde im Text, die nicht nur für den Hörer zu einem irreparablen Verlust führt, sondern auch für den Leser zu einem erheblichen Verlust an Verständlichkeit.

Warum den Namen wiederherstellen?


Die Wiederherstellung des Namens Gottes in den Übersetzungen des hebräischen Textes bringt sowohl für den Leser als auch für den Hörer des Alten Testaments erhebliche Vorteile und Nutzen mit sich. Abgesehen von dem einfachen Vorteil, das der Name an Orten an denen er vorkommt leicht zu erkennen ist, und die Verwendung Seines Namens bietet in der Schrift zusätzliche Vorteile, die seine Verwendung rechtfertigen. Es folgen einige Beispiele für den innewohnenden Nutzen der Wiederherstellung des Namens Gottes in den Bibelübersetzungen:

1. Der göttliche Name ist eigentlich Gottes persönlicher Name und wird ausdrücklich verwendet, um sich auf den einen wahren Gott zu beziehen.

2. Die Verwendung des göttlichen Namens kann Menschen in eine tiefere und engere Beziehung zu Gott bringen, indem sie Seinen persönlichen Namen kennen und verwenden.

3. Die Verwendung des göttlichen Namens führt zu Verbindungen im Text und in den Gedanken des Lesers und Zuhörers, die ansonsten durch die Übersetzung mit den allgemeinen Titeln wie „HERR“ oder „GOTT“ leicht übergangen werden können. Solche Verbindungen sind notwendig um im Bewusstsein zu wachsen, wann Gottes persönlicher Name in der Schrift verwendet wird.

4. Die Verwendung des göttlichen Namens erzeugt im Herzen des Lesers und des Zuhörers ein Verständnis der Natur und des Charakters Gottes, das durch die Verwendung allgemeiner Titel anstelle seines persönlichen Namens fehlt.

Diese Gründe deuten darauf hin, dass die Verwendung des tatsächlichen persönlichen Namens Gottes eine Reihe wichtiger Vorteile hat, die für den Gläubigen von unschätzbarem Wert sind.
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Die Unterdrückung des unausgesprochenen Namen Yahweh


Der Heilige Name Gottes ist ein herausragendes Merkmal in den Hebräischen Schriften (Altes Testament) und erscheint fast 7.000 Mal auf seinen Seiten (6.828 Mal im Codex Leningradensis).

Im eigentlichen hebräischen Text wird der göttliche Name Gottes in vier Buchstaben geschrieben, YHWH (bekannt als Tetragrammaton). Diese vier Konsonanten, die den göttlichen Namen darstellen, wurden als unaussprechlicher oder nicht mitteilbarer Namen Gottes bezeichnet. Der Grund für solche Beschreibung ist, dass der göttliche Name als zu heilig erachtet wurde, um aus Sorge geäußert zu werden, dass man den Namen auch ungewollt missbrauchen könnte.

Seit Jahrhunderten bemühen sich religiöse Autoritäten darum, den Namen vor Missbrauch zu schützen, indem sie nicht zulassen, dass der tatsächliche Name gesprochen wird, sondern immer andere verallgemeinerte Ehrenbegriffe anwenden.

Bis heute beziehen sich einige konservative religiöse Autoritäten nur auf YHWH, indem sie „ Ha-Shem “ (das heißt „der Name“) sagen.

Die Abneigung, den göttlichen Namen auszusprechen (oder manchmal sogar zu schreiben), beruht nicht nur auf Sentimentalität. Einige Leute glauben, dass der Name

niemals profan (allgemein) verwendet werden darf, und um seine Heiligkeit zu bewahren, verbieten sie es, ihn überhaupt zu erwähnen. Das Verbot des Sprechens oder Schreibens des Namens war ein Schutz, der verhindern sollte, dass der Name herabgesetzt und banal wird. Daher wurde die Verwendung von Abkürzungen oder Umschreibungen anstelle des göttlichen Namens eingebaut, um zu verhindern, dass der Name achtlos erwähnt wird.

Die strengste Verteidigung, den göttlichen Namen nicht auszusprechen, ergibt sich aus mehreren Stellen in der Schrift, die streng davor warnen, den Namen Gottes zu missbrauchen. Lese dazu 2. Mose 20: 7 und 3. Mose 19:12 und 24:16.

Viele frühe religiöse Führer entwickelten eine abergläubische Angst, dass sogar das Sprechen des Namens zu einem möglichen Missbrauch führen könnte. Daher war das Argument der meisten religiösen Autoritäten, dass, wenn Sie niemals den Namen aussprechen, Sie ihn niemals missbrauchen und somit niemals das Gebot brechen würden.

Der Missbrauch des Namens betrifft jedoch keine falsche Aussprache oder eine beiläufige Bemerkung, sondern eher eine schändliche und verächtliche Verwendung. Die letztere Kategorie besteht darin, den Namen in Eiden zu verwenden, die man nicht einhält, was sie versprochen haben, oder den Namen in Umständen anzurufen, die den Charakter oder Willen Gottes verachten oder ihn mit Sprüchen oder anderen Ausdrücken in Verbindung zu bringen die seine Heiligkeit beschmutzen.

Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der Tendenz, die Verwendung des Namens Gottes zu überwachen, besteht darin, dass Wissenschaftler die korrekte Aussprache des Namens bestreiten. Da die alte hebräische Sprache ursprünglich keine Vokale enthielt, ging die wahre Aussprache des Namens verloren.

Aus diesem Grund haben einige befürwortet, dass niemand wissen kann, ob der Name falsch ausgesprochen wird, da die wahre Aussprache des göttlichen Namens ungewiss ist. Daher ist es sowohl ehrfurchtsvoll als auch klug, nicht einmal zu versuchen, ihn zu vokalisieren. Dies galt in der frühen jüdischen Tradition als eine sehr ernst zu nehmende Angelegenheit, da sie (wie im Alten Testament festgelegt) die ernste Gefahr der Hinrichtung auf sich nahm, die sogar eine falsche Aussprache des Namens zur Folge hatte, 3. Mose 24:16 [1]

Zwar ist die Absicht, den Namen Gottes heilig zu halten, zweifellos ehrenhaft und wohlmeinend, doch können die Nachteile und der Schaden, der damit verbunden ist, dass der göttliche Name zu heilig ist, um ihn überhaupt auszusprechen, weitreichend sein. Es überwiegen die Vorteile und der Nutzen einschließlich des göttlichen Namens in der Bibel die Konversation bei weitem das negative Stigma, das sich viele Menschen beim Sprechen und Schreiben auferlegt haben.

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[1] Samuel Cohon, S., “The Name of God, A Study in Rabbinic Theology,” HUCA 23 (1951): 579-604. Daniel I. Block, “Bearing the Name of the Lord with Honor,” BSac 168 (2011): 20-31.

[1] 1Samuel Cohon, S., "Der Name Gottes, ein Studium der rabbinischen Theologie", HUCA 23 (1951): 579-604. Daniel I. Block, „Den Namen des Herrn mit Ehre tragen“, Bsac 168 (2011): 20-31.

Samstag, 13. Juni 2026

Die Seiten der Selbstverleugnung und der Demut und Gehorsam

 

Sa. 13.06.2026/14:55


Was bedeutet biblische Selbstverleugnung? Den eigenen Willen, Stolz und persönliche Vorteile und Wünsche dem Willen Gottes unterzuordnen? Es ist kein Verzichten, sondern Leben die Erfüllung der Gebote durch die tiefe innere Haltung der Gemeinschaft mit Gott und die Liebe zu Gott und den Geschwistern in seiner Familie. Was heißt es, nicht nur auf das Seine zu schauen, sondern auch auf das was des anderen Bruder oder Schwester ist. Es geht darum, Gott zum Mittelpunkt des Lebens zu machen und zu halten. Es sind nicht nur unsere Interessen und Vorlieben auf die wir schauen, sondern auch die meines Bruders in Christus oder meiner Schwester in Christus. Was tut ihnen gut in ihrer Beziehung zu Gott? Wir überlegen und tun und sagen, was sie näher zu Christus bringt?

Wir legen keine Hindernisse in den Weg bei der Verkündigung das Wort Gottes, sondern wir gewähren das richtige teilen von Gottes Wort und sind eines Sinnes, einer Meinung und stehen in einem Geist. Einheit wird nicht durch Strukturen, sondern durch gemeinsame Demut bewahrt. Es ist Nachfolge in Christus. Es ist Demut üben aus Liebe zu Gott und zum Wohl meines Nächsten, das heißt zum Beispiel wir schüren keine Intrigen, üben keine Vergeltung, kein Rechthaben, keine Beleidigungen, stattdessen vergeben wir.

Das vollkommene Vorbild ist zweifellos der Sohn Jesus Christus.

Welche Bedeutung hat Philipper 2:1-11 für uns?

1 Da Ermahnung bei euch in Christus, da Trost der Liebe ist, da Gemeinschaft des Geistes ist, herzliche Liebe und Barmherzigkeit ist,

2 so erfüllt meine Freude vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig [eins sein in ein und derselben Seele] und einhellig [eines Sinnes; einträchtig] seid.

Es ist immer Raum für weiteren persönlichen Wachstum in Ermahnung, Trost der Liebe, Gemeinschaft des Geistes, herzliche Liebe und Barmherzigkeit und letztendlich für Beziehungen untereinander.

3 Nichts tut aus Zank oder eitle Ehre, sondern in Demut achte einer den andern höher denn sich selbst,

Die Welt ist auf das „Ich, ich, ich“ ausgerichtet: „Ich“ kommt in Welt an erster Stelle, „alle anderen müssen sich hinter mir anstellen“. Die ethischen Grundsätze der Bibel jedoch sind, dass Gott an erster Stelle steht, dann kommt mein Nächster und dann komme ich.

4 und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des anderen ist.

Was ist das "Seine" oder "Ihre"? Was ist des "anderen"? Die Dinge die uns näher zu Christus bringen, auf das sollen wir schauen. Unser Interesse gilt die Gemeinschaft in Christus und untereinander zu stärken. Paulus spricht von geistlicher Gabe in Römer 1:11,12. Darauf sollte jeder schauen, das hat Vorrang. Andere Interessen und Hobbys sind zweitrangig.

5 Ein jeglicher sei gesinnt [nehmt die Gesinnung an von Christus Jesus], wie Jesus Christus auch war,

6 der in göttlicher Gestalt war, nahm es aber nicht für einen Raub Gott gleich sein,

  • In der Gestalt Gottes (Philipper 2:6): das heißt‚ #3444 morphē, das äußere Erscheinungsbild und nicht das innere Wesen, als Gottes Sohn hatte und hat er eine göttliche Stellung und Autorität und ist seinem Vater ungeordnet, doch er entäußerte sich und nahm die Gestalt eines Dieners an und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Jesus Christus war seinem Vater in vielen Dingen ähnlich, aber er war ein Mensch aus Fleisch und Blut und konnte deshalb ans Kreuz gehen und sein Leben für die Menschen geben.
7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden.

Jesus Christus strebte nicht nach Gleichheit mit Gott. Er strebte nicht Privilegien, göttliche Machtansprüche, weltliche Ehre, sondern gab seinem Vater allewege die Ehre und erfüllte das Wort seines Vaters und trat als Mensch und Diener für den Plan seines Vaters in der Erlösung des Menschen ein.

8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz.

Eine Freiheit der Entscheidung seines Willens durch Jesus Christus seine Liebe zu Gott und den Menschen. Jesus Christus entschied sich gegen Stolz, Arroganz und Selbstsucht. Jesus Christus entschied sich für Gehorsam den er lernte und Demut. Solch ein Gehorsam verlangt höchste Hingabe an Gott und den Menschen, wenn wir Gott vertrauen und lieben wollen und mit Jesus Christus Hand in Hand gehen wollen.

Der Glaube an die Dreieinigkeit lässt dies nicht zu, weil nicht verstanden wird, das Gott ein Gott ist und sein Sohn Jesus Christus der Erlöser der Menschen ist und der Mensch durch Jesus Christus gerettet sein kann und das Licht des Leben sehen wird. Aber die Dreieinigkeit lässt den Menschen in der Dunkelheit, das sie nicht sehen das wahre Licht von der Herrlichkeit Jesus Christus. Es sieht so aus als ob, aber die Dreieinigkeit ist eine Fälschung und lässt den Menschen unerlöst.

9 Darum hat ihn Gott auch erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist,

Darum weil der Sohn Jesus Christus sich erniedrigte und gehorsam war bis zum Tod. Vers 9 bis 11 sagt klar aus, das es keine Dreieinigkeit gibt. Gott hat seinen Sohn erhöht. Wäre Jesus Gott, hätte er nicht erhöht werden müssen, das Gott schon die höchste Stellung hat.

10 dass in dem Namen von Jesus sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,

Das Wort verkündigt hier die universelle Anerkennung der Herrschaft und Autorität von Christus. Für den Gläubigen ewige Freude, für den Unbeugsamen und Götzendiener unausweichliche Unterwerfung unter das gerechte Gericht.

11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.

Montag, 4. Mai 2026

 


Di.07.04.2026/10:46


Die Gemeinde war an Tag der Pfingsten geboren. Die Gabe heiligen geist wurde den Menschen gegeben. Jeder, der bekennt, dass Jesus der Herr ist, und glaubt, dass Gott seinen geliebten Sohn von den Toten heraus auferweckt hat, wird gerettet und empfängt die Gabe heiligen geist (die Kraft aus der Höhe). Das empfangen der Gabe heiligen geist geschieht mit der Auswirkung der Zungensprache, was wir in der Apostelgeschichte lesen.

Das Versprechen des Vaters und seines Sohnes Jesus Christus. Darin sind sich der Vater und sein Sohn einig, Johannes 10:30.

Apg. 2:1-4

Und als der Tag der Pfingsten gekommen war, waren sie alle beisammen an einem Ort.

"sie" die 12 Apostel: Simon genannt Petrus; Andreas; Jakobus Zebedäus; Johannes; Philippus; Bartholomäus; Thomas; Matthäus; Jakobus des Alphäus Sohn; Thaddäus; Simon Kananäus; Matthias

"alle"


Die biblische Kultur und die biblischen Sitten und Gebräuche müssen beachtet werden, d. h. Männer waren nicht in den Schlafräumen der Frauen zu gelassen und umgekehrt ebenfalls.

Der Tempel war das Gebetshaus von dem auch Jesus sprach, ‘‘macht meines Vaters Haus nicht zu einer Räuberhöhle‘‘. Matthäus 21:12

Und es gab die Gebetsstunden und Zeiten, wo sie sich im Tempel aufhielten.

"an einem Ort" ist nicht das Obergemach und ist kein Privathaus, sondern der Tempel war der Ort, wo sich die 12 Apostel aufhielten zur Zeit der Gebetsstunde.

2 Und plötzlich kam vom Himmel ein Brausen wie von einem starken Wind und erfüllte das ganze Haus [den Tempel], in dem sie saßen.

3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich ausbreiteten und sich auf einen jeden von ihnen [den 12 Apostel] niederließen.

4 Und sie wurden alle mit heiligem Geist erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen eingab, es auszusprechen.

Im Anschluss danach gab Petrus eine kraftvolle, einzigartige Predigt (Apostelgeschichte 2:14–36), woraufhin die Menschen fragten: „Was sollen wir tun?“, und Petrus antwortete: „Kehrt um und lasst euch ein jeder von euch im Namen von Jesus Christus taufen zur Tilgung eurer Sünden, dann werdet ihr die Gabe heiligen geist empfangen.“

Das ist heute genauso und hat sich nicht geändert. Gott ruft jeden Menschen dazu auf, sich ihm und seinem geliebten Sohn Jesus Christus zuzuwenden und in der Kraft der Gabe heiligen geist zu gehen.

Es ist den Menschen kein anderer Name gegeben, in dem die Erlösung geschieht, kein anderer Name außer Jesus Christus ist den Menschen gegeben, durch den sie gerettet werden müssen.

Sonntag, 26. April 2026

Die Geburtsstunde der Kirche, die Gemeinde von Christus

 

Sonntag, ‎5. ‎April ‎2026, ‏‎16:08:06


Pfingsten, das größte Ereignis in der Geschichte der Menschheit

Es war seit jeher der Wunsch und Wille des Vaters, die Gabe heiligen geist Seinen Kindern zu geben. In enger und inniger Gemeinschaft mit Seinen Kindern zu kommen und zu sein. Jesus Christus Sein Sohn hat uns den Vater gezeigt, Seine Natur, Sein Wesen. Kennen und verstehen wir den Sohn und Herrn Jesus Christus, sehen und verstehen wir den Vater. Welch eine Gnade ist uns zuteil geworden, welch ein Vorrecht wir haben, all das zu empfangen [dechomai und lambano] was uns durch Sein offenbartes Wort versprochen und gegeben ist in und durch Seinen Sohn Jesus Christus.

Shav'uot = Pfingsten

Yahweh unser Vater gab Sein Versprechen und erfüllte Sein Versprechen, Er gab zu Pfingsten Seine Gabe heiligen geist, durch unseren Herrn Jesus Christus, der dies in und mit seinem Leben erreichte, möglich und verfügbar machte.

(1) Es ist persönliches Gespräch und Gemeinschaft mit dem Vater

(2) Es ist richtige Anbetung

(3) Es ist Gebet und Lob und Stärke

(4) Es ist die Kraft und Natur vom Vater

(5) Es ist ein öffentliches Zeugnis

''Pfingsten'' ist vom griechischem Wort ''pentēkostē''. Im Alten Testament wurde diesem Fest jeweils drei Namen gegeben:

(1) Das ''Fest der Ernte''

(2) ''Tag der Erstfrüchte'' und

(3) ''Fest der Wochen''

In der neutestamentlichen Zeit bekam Pfingsten die weitest verbreitete Bezeichnung für das Fest.

Während des 7-tage Festes der ungesäuerten Brote (Passa), war ein wöchentlicher Sabbat immer mit eingeschlossen. Der Tag nach dem wöchentlichen Sabbat (der Tag konnte variieren von Jahr zu Jahr) war der erste Tag im zählen der 50 Tage auf Pfingsten hin. Pfingsten wurde so genannt aufgrund der 50 Tage zählen. Die Judäer zählten 7 Wochen, gesamt 49 Tage; dann der nächste Tag, der Fünfzigste, welcher in unserer Zeitrechnung ein Sonntag ist, war Pfingsten. Es war aufgrund von dieser Methode im zählen der 7 Wochen plus ein Tag das Pfingsten ebenso das ''Fest der Wochen'' genannt wurde.

Judäer glaubten traditionell das Pfingsten die Zeit kennzeichnete, wo Yahweh zum ersten mal das Gesetz für Israel am Berg Sinai offenbarte. Pfingsten und das Geben der Gesetze war beides im 3. Monat (2. Mose Kapitel 19 und 20 weisen daraufhin).

In unserer Zeit müssen wir uns erinnern, das die symbolische* Beziehung von dem Passalamm zu Pfingsten nicht mit Israel endete.

* Sinnbild, Sprachbild

Ebenso ist Pfingsten für uns verbunden mit unserem einzigen wahren Passa Jesus Christus, weil Pfingsten das Ende war für das wofür und wozu er kam und verfügbar machte im Sein für uns das letzte Passalamm.

Petrus hielt eine kraftvolle und freimütige Predigt und die Hörenden fragten, die anwesend waren am Tag der Pfingsten und der Ausgießung der Gabe heiligen geist:

Apg. 2:37-47

37 Da sie das hörten [was Petrus zuvor verkündigte] ging es ihnen durchs Herz und fragten Petrus und die anderen Apostel: Ihr Männer, was sollen wir tun?

"was sollen wir tun", das ist die richtige Frage und zeigt an, das sich im Herzen einiges bewegt und Gottes Wort angekommen ist.

38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen von Jesus Christus zur Tilgung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

Hier kann wiederholt werden, was Römer 10:9,10 über das Bekenntnis zu Christus als dem auferstandenen Herrn aussagt, was die Basis für jeden Menschen ist, der gerettet werden und die Gabe heiligen geist empfangen will.

Die Gabe heiligen geist vom Geber, der der Heilige Geist ist, welcher Gott ist der Seine Gabe gibt. Gott kann nur geben was Er ist, Heilig und Geist.

39 Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller die ferne sind, so viele Yahweh unser Elohim herzurufen wird.

" diese Verheißung" ist Buße tun [sich bekehrt zu einen Gott, keine Trinität] und sich taufen lässt [keine Wassertaufe, sondern geistliche Taufe] auf den Namen von Jesus Christus [Römer 10:9,10] und die Gabe heiligen geist empfangen. Die Erlösung geschieht durch die Taufe im heiligen geist.

40 Auch mit vielen anderen Worten bezeugte und ermahnte er: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht.

41 Die nun sein Wort annahmen ließen sich taufen, und es wurden hinzugetan an dem Tag bei dreitausend Seelen.

42 Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Vieles ist tief verwurzelt im Irrtum und Missverständnissen unter den Christen, die nicht von heute auf morgen ausgemerzt werden können und wir lernen jeden Tag und widmen uns der richtigen Lehre des Wortes von Gott, denn in der Wahrheit sein und bleiben, da gibt es keine zwei Meinungen, sondern eine Meinung und ein Sinn zählt ohne wenn und aber.

43 Und es kam Ehrfurcht über alle Seelen, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

44 Alle aber die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam.

45 Auch verkauften sie Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem einer in Not war.

46 Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern,

47 nahmen die Speise mit Freuden und lauterem [aufrichtigen, demütigen] Herzen [ohne Heuchelei], lobten Gott und hatten Gnade beim ganzen Volk. Der Herr aber tat hinzu täglich, die da gerettet wurden, zu der Gemeinde.

Sonntag, 12. April 2026

Glaubensbekenntnisse und Meinungen

So. 12.04.2026/14:15


Es gibt Glaubensbekenntnisse und Meinungen die gebraucht werden, um ein engstirniges Festhalten an theologischen Lehrmeinungen zu etablieren und Andersgläubige als Ketzer zu brandmarken.


Bevor wir die Konzepte mit der ''Orthodoxie, Ketzerei und Heterodoxie'' wirklich diskutieren können, muss uns klar sein, was diese Begriffe bedeuten. Beginnen wir mit ''Orthodoxie''. ''Orthodoxie'' kommt von den griechischen Wörtern ortho (richtig) und doxa* (Meinung) und meint daher ''richtige Meinung oder richtig glauben''. Eine Wörterbuch-Definition von ''Orthodoxie'' ist ein engstirniges Festhalten an Lehrmeinungen. "Orthodoxie" ist eine weltliche und damit ein menschliche Definition, aber keine biblische Definition. Ausgangspunkt der Erklärung ''Orthodoxie'' ist die Reformfeindlichkeit. Wir finden das Wort ''Orthodoxie'' nicht in Gottes Wort, der Bibel.


* "doxa" ist im weltlichen Sinne ein Begriff aus der griechischen Philosophie und hat nichts gemeinsam mit der biblischen Definition.


Wir finden aber das Wort „Ortho“ und es bezieht sich auf die griechische Wurzel orthos (ὀρθός), Strongs Nr. #3717, was „gerade“, „aufrecht“ oder „richtig“ bedeutet. Es wird im gesamten Neuen Testament verwendet, um wörtliche Geradlinigkeit, moralische Aufrichtigkeit oder korrekte Lehre zu beschreiben, und taucht in Wörtern wie orthotomeo (richtig handhaben) und orthopodeo (gerade gehen) auf.


Wichtige „ortho“-Begriffe sind:


orthos (#3717): Gerade, aufrichtig, ehrlich, eben. Wird oft in moralischem oder physischem Sinne verwendet, Apg. 14:10.


orthotomeo (#3718): Das Wort der Wahrheit „richtig handhaben“ oder „genau auslegen“, 2. Timotheus 2:15.


orthopodeo (#3716): Geradeaus gehen oder aufrichtig wandeln, Galater 2:14.


orthos/Ortho (#3723): Richtig, zu Recht verwendet in Lukas 7:43 in Bezug auf ein korrektes Urteil.


anorthoo (#461): Aufrichten, wiederherstellen oder aufbauen, Hebräer 12:12; Lukas 13:13


Diese Begriffe betonen einen Maßstab göttlicher Wahrheit und heben die Übereinstimmung mit Gottes Wort und geradem Weg hervor, im Gegensatz zu den „krummen“ und falschen Wegen in der Welt.


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* "doxa" ist im weltlichen Sinne ein Begriff aus der griechischen Philosophie und hat nichts gemeinsam mit der biblischen Definition.


Doxa (Strong Nr. #1391) bezeichnet den neutestamentlichen Begriff für Herrlichkeit, Ehre, Pracht und Majestät und beschreibt in erster Linie die strahlende göttliche Gegenwart Gottes. Es steht für die Erhabenheit Gottes.


Biblische Informationen zu „Doxa“ sind:


Definition: „Doxa“ bedeutet Herrlichkeit, Glanz, Würde und Ansehen.


Kontext: Der Begriff taucht im Neuen Testament häufig auf, um Gottes offenbarte Gegenwart und göttliche Vollkommenheit zu beschreiben.


Die Herrlichkeit von Jesus: Doxa beschreibt die Herrlichkeit von Jesus Christus als den Glanz der göttlichen Natur seines Vaters, die er uns gezeigt hat als Jesus auf Erden war, Hebräer 1:3, und der sich in seiner Auferstehung und Himmelfahrt offenbart.


Weitere Verwendung: Es bezieht sich sowohl auf das Licht der Himmelskörper als auch auf den geistlichen Glanz Gottes.


Die Bibel die Gottes Wort ist, hingegen vieler Meinungen und Überzeugungen, ist die ''erprobte und bewährte Lehre''.


Das Wort Gottes ist als einzigen Standard für die Wahrheit zu verwenden, denn alle Lehren die von Menschen gegründet sind und werden, die nicht wirklich mit Yahweh übereinstimmen sind zu verwerfen, da sie uns gefangen nehmen, Johannes 8:31,32


Es ist offensichtlich, dass es heute viele Überzeugungen und Meinungen gibt die als Lehre etabliert werden, aber die völlig unbiblisch sind.


Die Geschichte zeigt uns das viele Male durch die moderne römisch-katholische Lehre, die besagt, dass Maria Gottesmutter sei und Fürsprecher für den Menschen, obgleich das Wort Gottes, die Bibel uns in 1. Timotheus 2:5 mitteilt, dass allein der Sohn Jesus Christus der Mittler zwischen Gott und den Menschen ist. Und Fürsprecher für den wiedergeborenen Gläubigen, Römer 8:34


Und schon haben wir in der römisch-katholische Lehre, ein engstirniges Festhalten an einer Lehrmeinung, genannt "Orthodoxie", die ohne biblischer Basis ist. Und alle die sie ablehnen werden als Ketzer betrachtet, nicht weil sie der Wahrheit der Bibel glauben und bekennen, nein, weil die Mehrheit und die Traditionen es bestimmen. Weil eine verkehrte und verdorbene Welt falsch Zeugnis gibt.


Die Apostelgeschichte ist der Wegweiser zur richtigen Lehre und handeln nach Gottes Wort.

 

Montag, 6. April 2026

Die Auferstehung von Christus bis zur Himmelfahrt von Christus: Die 40 Tage


 Mo. 06.04.2026/06:46

Der Gebrauch von Zahlen in der Bibel ist immer von großer Bedeutung. Der Mensch gebraucht Zahlen oft wahllos, aber Gott gebraucht sie immer mit einer göttlichen, lehrhaften Absicht.

Die Zahl 40 zeigt einen Zeitabschnitt der Probe, Versuchung und Prüfung an. Jesus Christus war 40 Tage lang in seinem Auferstehungsleib auf Erden und zeigte sich als der Lebendige durch viele Beweise. Er hatte sein Amt damit begonnen, dass er 40 Tage, in denen er in der Wüste versucht wurde, geprüft wurde (Matthäus 4:1-11; Markus 1:9-13; Lukas 4:1-13). Während der 40 Tage vor der Himmelfahrt befand sich die Menschheit in einer Probezeit, in der sie entscheiden würden, ob sie glauben wollte, dass Christus auferstanden war, oder nicht.

Jesus Christus blieb 40 Tage lang in seinem Auferstehungsleib auf Erden. Seine Erscheinung vor den Menschen an dem ersten Tag, an dem er sich lebendig zeigte, war wie folgt:

1.) Maria von Magdala, Markus 16:9; Johannes 20:14-17

2.) Die zwei Jünger auf den Weg nach Emmas, Lukas 24:30-32

3.) Petrus, Lukas 24:33,34; 1. Korinther 15:4,5

4.) Zweien von ihnen, Markus 16:12,13

5.) Die versammelten Jünger, Johannes 20:19; Lukas 24:36-38

Jesus Christus der Auferstandene tadelte ihren Unglauben, das sie nicht geglaubt hatten, das er der Auferstandene Christus ist. Dann erlaubte Jesus seinen Jüngern ihn anzufassen. Markus 16:14 und Lukas 24:39,40. Er aß nicht nur mit ihnen, sondern lehrte sie auch, dass er die Dinge erfüllt hatte, die über ihn in den Büchern von Mose, den Propheten und Psalmen geschrieben stehen. Sein Auftrag als Passalamm war bereits vorher im Alten Testament angedeutet worden. Dazu gehörten sein Leiden, sein Tod, seine Auferstehung und seine Herrlichkeit. Jesus Christus unterwies seine Jünger ebenfalls über das empfangen der Gabe heiligen geist, die zu Pfingsten kommen sollte, 10 Tage nach seiner Himmelfahrt, Apg. 1:1-5

Wenn Jesus Christus für uns kommt, die wir der Gemeinde der Gnade angehören, werden wir einen Leib wie seinen Auferstehungsleib erhalten. Unsere physischen Leiber haben Leben aufgrund unserer Seele, unseres Atems und sind begrenzt. Unsere geistlichen Leiber bei der Umwandlung werden Energie haben durch einen lebensspendenden Geist und unbegrenzt sein, 1. Korinther 15:44,45

Jesus Christus der Auferstandene wurde von mehr als 500 Brüdern und Schwestern gesehen, 1. Korinther 15:1-8 und der gläubige Christ hat heute den Beweis der Auferstehung von Christus durch das Sprechen in Zungen, das auslegen von Zungen in der Gemeinde und die 7 anderen Auswirkungen der Gabe heiligen geist.


Die Himmelfahrt von Christus bis Pfingsten: Die 10 Tage

Unser Passah Jesus Christus verkörperte unseren Auszug aus dem Tod und der Knechtschaft des Gesetzes. Das Erlösungswerk von Christus ermöglichte das große Pfingsten, als die Gabe des Heiligen Geistes gegeben wurde, um eine neue Ära einzuleiten, die Ära der Gnade oder die Kirche des Leibes, in der das Gesetz erfüllt und außer Kraft gesetzt wurde. Für viele Israeliten bedeutete Pfingsten die Übergabe des Gesetzes. Für uns, die Kirche des Leibes, bedeutet es die Gabe des Heiligen Geistes. Außerdem verbinden wir Pfingsten mit unserem einzigen wahren Passah, Jesus Christus, denn Pfingsten war der Abschluss dessen, was er durch sein Wirken als Passahlamm ermöglicht hatte.

Auch die drei Erntezeiten sind von tiefer Bedeutung. Jesus Christus wurde als erste Ernte während des Festes der ungesäuerten Brote auferweckt und war damit die Erstlingsfrucht unter den Toten.1 1. Korinther 15:20 und 23: „Nun aber ist Christus von den Toten auferstanden und der Erstling unter denen geworden, die entschlafen sind. Doch jeder in seiner eigenen Ordnung: Christus als Erstling, danach, bei seiner Ankunft, die, die Christus gehören.“

Dann, zu Pfingsten desselben Jahres, begann das Christentum, in dem die Gläubigen eine Ernte sind und die Erstlingsfrüchte des Geistes besitzen.2 Römer 8:23: „Und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrüchte des Geistes haben, seufzen in unserem Inneren und warten auf die Kindschaft, nämlich die Erlösung unseres Leibes.“

Wir sind eine Art Erstlingsfrucht der Schöpfung Gottes. 3 Jakobus 1:18: „Aus eigenem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, damit wir eine Art Erstlingsfrucht unter seinen Geschöpfen seien.“

Wir in diesem Zeitalter der Gnade haben die Erstlingsfrüchte des Geistes, und wir werden Christus in der Luft begegnen, wenn er wiederkommt, um uns endgültig zu versammeln. Die endgültige, vollständige Ernte wird bei der Wiederkunft von Christus stattfinden, wenn alle auferstehen.

Gottes Wort beschreibt dies als die Ernte am Ende der Welt.4 Matthäus 13:38 und 39: „Das Feld ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reiches; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen; der Feind der es gesät hat ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; und die Schnitter sind die Engel.“

Das Pfingstfest begann mit dem üblichen morgendlichen Opfer eines Lammes. Für dieses Fest sollte das Brot, das dargebracht werden sollte, gesäuert sein. Sauerteig ist in der Bibel ein Symbol für Verderbnis. Am Pfingstfest nach der Himmelfahrt von Christus vollbrachte Gott das Wunder, seine vollkommene göttliche Natur in Menschen zu legen, die ebenfalls eine verdorbene, sündige Natur hatten. Zu den Festopfern von Pfingsten gehörten zehn Tiere als Brandopfer, dazu ein Ziegenböcklein, das als Sühneopfer dargebracht wurde, und zwei Lämmer als Dankopfer. Darüber hinaus brachten die Opfernden das übliche Abendopfer eines Lammes dar. Pfingsten sollte ein Tag der heiligen Versammlung sein, ein besonderer Sabbat, an dem keine Dienstarbeit verrichtet werden durfte. Es sollte eine freiwillige Gabe dargebracht werden, entsprechend dem Maß, mit dem Gott den Geber gesegnet hatte. Während der Ernte wurden die Hebräer angewiesen, den Überschuss auf dem Feld für andere zu lassen, die ihn benötigten, wie Fremde und Arme. Die Judäer sollten sich mit ihrer Familie, ihren Dienern und Gästen über all das freuen, womit Gott sie gesegnet hatte. Pfingsten war und sollte auch heute noch eine festliche Zeit der Danksagung, des Überflusses und der Freude sein. Eine Freude über die Stunde der Wiedergeburt und das empfangen der Gabe heiligen geist.

Mehr als fünfzig Tage zuvor war Jesus Christus nicht nur das Passahlamm gewesen, sondern hatte auch jedes Opfer für alle Zeiten abgelöst. Er war die Erfüllung des Gesetzes. Er war das vollständige, endgültige Sühneopfer. Als alle Anforderungen erfüllt waren, war der Mensch vollständig und gänzlich erlöst. Der Höhepunkt der Errungenschaften von Christus begann vor über fünfzig Tagen, als Jesus Christus als Passahlamm auserwählt und vorbereitet wurde. All das Leiden, das in seinem Tod gipfelte, gewann in den verschiedenen Aspekten der Erlösung entscheidende Bedeutung. Unsere Erlösung wurde nicht dadurch ermöglicht, dass wir uns bemühten, Gott zu gefallen, wie es unter dem Gesetz der Fall gewesen war, sondern unsere Erlösung wurde durch Gottes Wirken in Jesus Christus und durch das Darbringen Jesus als vollkommene Opfergabe ermöglicht. Das Erlösungswerk von Christus als unser Passahlamm steigerte sich bis Pfingsten. Mit Pfingsten wurde das herrliche Zeitalter der Gnade enthüllt. Seit dieser Zeit besteht das freiwillige Opfer der Gläubigen darin, mit Gott zu leben und Gemeinschaft mit ihm zu haben und die mächtige Kraft zu nutzen, die er uns gegeben hat. Amen.
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Jesus Christus unser Passa, von Dr. Victor Paul Wierwille

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